Was ist los mit mir?

Allen Formen von herausforderndenden Ereignissen und Erfahrungen – z.B. frühe oder auch spätere unglücklich verlaufende Arzt- oder Klinikbesuche; Unglücke oder Unfälle selbst erlebt oder gesehen zu haben, Trennungen oder andere Schicksalsschläge verkraften zu müssen, um nur einige zu nennen – ist eins gemeinsam: das Trauma steckt nicht im Ereignis selbst, sondern in dem, was an Gefühlen und besonders an Energie im Nervensystem steckengeblieben und nicht zuende gekommen ist, weil Flucht- oder Verteidigungsreaktionen, die die Energie ge- und verbraucht hätten, nicht möglich waren.

Diese steckengebliebene Energie kann zu Symptomen wie z.B. Wut, Trauer, Überforderungsgefühlen, schneller Erregbarkeit, innerem Stress, Schlafproblemen, Depressionen, Rückzug, Ängsten führen. Und zum schon oben erwähnten Funktionieren mit dem Beigeschmack der Unfreiwilligkeit des Funktionieren-müssens. Diese Symptome können häufig nicht zugeordnet werden, da die Ereignisse vielleicht schon geraume Zeit vorüber sind.

Ressourceorientierte und körperzentrierte Begleitung (was nicht körperliche Berührung bedeutet, sondern das innere Beobachten dessen, was im Körper gerade auftritt) kann dem auf die Spur kommen und zuende bringen, was im Körper nicht verarbeitet werden konnte und noch im System gebunden ist.

Dieser Prozess geschieht auf langsame, sehr sanfte und kleinschrittige Weise, immer entlang der Kapazität des Organismus, so dass sich Stück für Stück das Zurückerobern der inneren Zugehörigkeit und des »mit-sich-wohl-seins, mit sich in Übereinstimmung sein« entwickeln kann.

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