»Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere tiefsten Schätze bewahren.«
Rainer Maria Rilke

Integrative Psychotherapie

Die Integrative Psychotherapie ist eine methodenübergreifende und ganzheitliche Therapieform, die Anteile unterschiedlicher aktueller Therapiekonzepte und Erkenntnisse aus der Hirnforschung in sich vereint, sinnvoll zusammenführt und kombiniert. Das allen Methoden der Integrativen Psychotherapie zugrunde liegende Merkmal ist dabei deren erprobte und empirisch abgesicherte Wirksamkeit. Somit kann diese Therapieform einem größeren Spektrum an individuellen Anforderungen und Bedürfnissen effektiv begegnen und gerecht werden.

Zu den therapeutischen Richtungen gehören zum Beispiel der Gesprächspsychotherapeutische Ansatz von Carl Rogers, die von Fritz und Laura Perls begründete Gestalttherapie, das Internal Family System (IFS) nach Richard Schwartz, die Schematherapie Jeffrey Youngs und die von Milton Erickson geprägte Hypnotherapie.

Ergänzend zur Integrativen Psychotherapie nutze ich EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing – Desensibilisierung und Verarbeitung dysfunktionaler Gedächtnisinhalte durch Augenbewegungen), um mit Ängsten zu arbeiten.

Diese »Werkzeuge« unterstützen in der Aufarbeitung von psychischen Problemen, die meist ihre Wurzeln in der Kindheit haben. Die Auswirkungen dieser Prägungen können sich zum Beispiel in Form von Überforderungsgefühlen, Burnout, Depressionen, Selbstabwertung, psychosomatischen Störungen, Ängsten, schwierigen Beziehungen zeigen oder in Form von eingefahrenen Verhaltensmustern, die zu immer gleichen unbefriedigenden Ergebnissen führen.

Die momentane Lebenssituation und die darin auftauchenden Gefühle, Denkstrukturen und einschränkenden Verhaltensmuster stehen in der therapeutischen Begegnung im Vordergrund. Den damit in Verbindung stehenden prägenden Erfahrungen und Erlebnissen aus der Vergangenheit wird Raum gegeben, um sie angemessen erkennen, bewältigen und integrieren zu können. Darin eingebettet ist die achtsame Körperwahrnehmung, denn Körper und Psyche sind untrennbar miteinander verwoben.

In der empathischen, wertschätzenden und annehmenden Atmosphäre der therapeutischen Beziehung öffnet sich der innere Raum, um tiefer schauen und spüren zu können, um Prägungen, Strukturen und unbewusste Themen und Anteile zu erkennen, sie in einen stimmigen Zusammenhang des Erlebens zu bringen und angemessen zu integrieren. In dieser Hinwendung entsteht Raum für Kontakt zu sich selbst, innerer Frieden, Entwicklung sowie ein erweitertes Erlebens- und Verhaltensspektrum.

Diese Arbeit basiert auf Achtsamkeit und Würdigung der Gefühle und Erlebensformen sowie auf ressourceorientiertem Vorgehen. In meine Arbeit fließen darüber hinaus Elemente der buddhistischen Psychologie ein.

Wenn Sie sich – wenn du dich angesprochen fühlst, freue ich mich auf unsere Begegnung. Um einen ersten Eindruck zu ermöglichen und noch offene Fragen zu klären, biete ich ein kurzes kostenfreies Gespräch an – telefonisch oder persönlich. Kontakt